Content und CMS

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Medienfassaden brauchen speziellen Content
Die Inhalte, die auf Medienfassaden gezeigt werden, müssen speziellen Anforderungen gerecht werden. Oft wird übersehen, dass Passanten auf einer Strasse Bilder und Animationen anders wahrnehmen als Personen, die vor dem Fernsehgerät oder einem Computermonitor sitzen. Verkehr oder andere Umstände des öffentlichen Raumes verhindern, dass sich der typische Betrachter auf der Straße über längere Zeit auf Medieninhalte konzentrieren kann. Darüber hinaus ist die Bildwirkung auf Gebäuden und bei Tageslicht eine völlig andere als auf einem Monitor in einem geschlossenen Raum. Ferner ist zu berücksichtigen, dass auf Medienfassaden größere Pixelabstände gewählt werden können, wodurch beispielsweise hochauflösende und detailreiche Photos völlig verfremdet werden, sodass sie oft nicht wiedererkannt werden können. Dass Medienfassaden fast nie ein 4:3 Seitenverhältnis aufweisen und je nach Gebäude auch gekrümmt sein können, sind weitere Indizien dafür, dass es nur selten möglich ist, vorhandene Inhalte aus der Plakatwerbung oder aus Spots 1:1 auf Medienfassaden zu übernehmen. Ganz im Gegenteil: Medienfassaden stellen neuartige Medienformate dar, die eigens entwickelten Content brauchen. Die Bandbreite möglicher Bespielungen bleibt trotz allem sehr breit. Je nach Gebäude und Einsatzzweck wird man eher filmisch narrative Inhalte oder eher abstrakten Gebäudeinszenierungen den Vorzug geben. Es können aber auch unterschiedliche Auflösungen und unterschiedliche Inhalte miteinander kombiniert werden. Der Phantasie sind auch hier keine Grenzen gesetzt.

Komfortables Content Management
Um Content optimal auf eine Fassade abzustimmen sollten beide Komponenten möglichst zeitgleich entwickelt und aufeinander abgestimmt werden. Im Designprozess sollten genaue Guidelines für die Bespielung zusammen mit prototypischen Content erstellt werden. Die Wirkung prototypischer Inhalte auf der Fassade kann vor der Umsetzung durch Computersimulationen überprüft werden. Reality Lab bringen wichtiges Know-How und Erfahrung für die Produktion und Simulation von Content auf Medienfassaden ein. Blip verfügt über ein mehr als zehnjährige Erfahrung in der Produktion von Bildmaterial und in der Entwicklung und Durchführung von Content-Managementsystemen für Großdisplay. Zuverlässigkeit und Sicherheit vor Hackern sind wichtige Grundvoraussetzungen für die Bespielung von Medienfassaden.
Der Betreiber einer Medienfassade kann den Inhalt sequenziell und zeitlich genau programmieren. Er oder von ihm autorisierte Medienagenturen können Programmänderungen bequem und sichtbar per Webinterface von jedem Computer mit Internetzugang durchführen. Es ist ferner wichtig, dass das Content Management Schnittstellen zur Gebäudetechnik anbietet, um bei Bedarf Beleuchtung, Sonnenschutz und Gebäudedaten in die Inszenierung einzubeziehen.