Gebäudetechnik

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Pixelfehler vermeiden
Das menschliche Auge ist gegenüber schadhaften Komponenten auf Medienfassaden sehr empfindlich. Schon einzelne Pixelfehler - insbesondere Pixel, die eine falsche Farbe anzeigen - können als sehr störend empfunden werden. In der Praxis weisen viele Medienfassaden vermeidbare Pixelfehler auf. Durch spezielle Diagnosetechniken können Fehler erkannt werden, bevor sie auftreten. Die Problemkomponenten werden einfach ausgetauscht werden, bevor sie endgültig defekt werden.

Kosten sparen – Darstellung optimieren
LEDs haben eine begrenzte Lebensdauer. Insbesondere dann, wenn sie über längere Zeit auf Volllast genutzt werden, verkürzt sich ihre Lebenserwartung wesentlich. Daher spart es Kosten und erhöht den Effekt, wenn die Leuchtstärke des Displays exakt an die Umgebungshelligkeit angepasst wird. Lichtsensoren in der Fassade können feststellen, wenn bestimmte Gebäudeteile im Schatten liegen während andere Teile dem Sonnenlicht ausgesetzt sind. Die Helligkeit des Displays muss dementsprechend auf beiden Teilen unterschiedlich und aufeinander abgestimmt sein.

Datenbasierte Gebäudeinszenierung
Daten können nicht nur aus der Umgebung des Gebäudes, sondern auch aus dem Gebäudeinneren gewonnen werden. Daten aus der Gebäudetechnik geben beispielsweise Aufschluss darüber, wie viele Besucher gerade im Haus sind oder ob sich die Mitarbeiter in Mittagspause befinden. Der Aktivitätszustand im Gebäude kann somit in das Medienkonzept miteinbezogen werden. Die Integration der Gebäudetechnik gestattet es aber auch, dass die Beleuchtung im Inneren des Gebäudes oder der Sonnenschutz mit der Inszenierung auf der Medienfassade koordiniert werden kann. Durch das Know-how des ICT der TU Wien können beide Komponenten – Medienfassade und Gebäudetechnik – miteinander verbunden werden.